Kompetent in MINT: Das Aventinus-Gymnasium ist nominiert zur Bayerischen Forscherschule des Jahres 2026

Kompetent in MINT: Das Aventinus-Gymnasium ist nominiert zur Bayerischen Forscherschule des Jahres 2026

Besser kann man seine Stärken in den Naturwissenschaften nicht zeigen. Das Aventinus-Gymnasium Burghausen ist nominiert zur Bayerischen Forscherschule 2026. Damit würdigt die Stiftung „Jugend forscht“ das seit Jahren hervorragende Abschneiden bei „Jugend forscht“ und „Jugend forscht Junior“.  Auch in diesem Jahr konnten Aventinus-Schüler in mehreren Kategorien Spitzenplätze belegen und sich die Teilnahme am Landeswettbewerb sichern. 

16 junge AVG-Forscher griffen das diesjährige Wettbewerbsmotto „Maximale Perspektive“ auf, stellten spannende Forscherfragen und beantworteten diese mit naturwissenschaftlichen Methoden. In sieben Projekten der Sparte „Jugend forscht junior“ der bis 14-Jährigen forschten sie mehrere Monate lang: planen, aufbauen, mischen, kneten, anpflanzen, ernten, isolieren, erwärmen, gießen, messen, auswerten, färben, trocknen, ausprobieren, konstruieren, programmieren und dokumentieren – wie es sich für echte Wissenschaftler gehört. Unterstützt und beraten wurden sie dabei von Lehrerin Monika Spiegel. Ende Januar wurde die schriftliche Ausarbeitung eingereicht, im März präsentierten die Schüler an der Universität Passau ihre Erkenntnisse einer Fachjury beim 41. Regionalwettbewerb, wo sie sich mit 77 Gruppen aus Niederbayern und dem Landkreis Altötting messen durften. Die Aventinus-Forscher zeigten ihr Können durch herausragende Projekte in den Fachbereichen „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Physik“ und „Technik“.  

Mit ihren innovativen Experimenten zum Thema „Kresse-Microgreens: Wachstum und Keimhemmung“ stellten Nathan Badoumnalou (8a), Kenneth Maier (7b) und Tobias Schmidbauer (7c) ihre in Erlenmeyerkolben gezüchteten Kresse-Microgreens im Bereich Biologie vor.  

Jonas Pfersdorff (7c), Malte Gosda (8d) und Niklas Bönisch (7c) entwickelten eine Gummibärchen-Sortiermaschine zur Farbsortierung der Gummibärchen im Bereich „Technik“ und wurden mit einem Sonderpreis belohnt.  

Die Idee, ein Handy mit einem Wasserkraftwerk aufzuladen, setzen Henry Schweigert (6a) und Lukas Heim (7b) im Fachbereich „Physik“ um und wurden mit dem 3. Platz ausgezeichnet.  

Die Experimente zum Thema „Mascara-Fleck und wie geht er weg?“ von Anna Heindl (8a) und Catharina Brehm (8a) überzeugten die Fachjury im Bereich „Arbeitswelt“. Die beiden gewannen den 3. Preis. 

Fabian Bücken (8b) beeindruckte die Fachjury mit seinen Überlegungen und Konstruktionen zu „PlusEnergieDach“ im Bereich „Technik“ und erhielt den 2. Platz. 

Den 1. Preis im Bereich „Arbeitswelt“ erzielten Anna Gaugler (8c) und Svenja Gosda (8c) mit ihrem Projekt „Teelichter 2.0“. Wie die beiden Schülerinnen das Wachs der AVG-Schulbienen, Rapswachs, Sojawachs und Paraffinwachs zu Teelichtern verarbeiteten und verglichen, beeindruckte die Fachjury besonders. Ihr 1. Preis bedeutet zugleich den Regionalsieg in dieser Kategorie. 

Auch Sarah Riedel (6c) und Sophie Reuter (6c) wurde von der Fachjury für ihr Projekt „Die Erforschung des Radiergummis und eigene Herstellung“, bei dem sie käufliche Radiergummis mit selbst hergestellten Radiergummis z.B. aus Silikonmasse und Stärke verglichen, ebenfalls der 1. Preis im Bereich „Arbeitswelt“ und damit der Regionalsieg zugesprochen. 

Noch mehr Aufsehen erregte nur Anna Maria Trieflinger (Q13) mit ihrem Projekt „Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) und die Anthocyane“. Für ihre vielfältigen Experimente beginnend mit der Ernte der Beeren, deren mikroskopischer Untersuchung und der Veranschaulichung der Farbstoffe Anthocyane über die verschiedenen Extraktionen bis zur Testung der pH-abhängigen Färbung erhielt Anna den ersten Preis im Bereich Biologie und als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Natur“. Als Regionalsiegerin sicherte sie sich die Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend forscht 2026“. 

Aufgrund der herausragenden Leistungen der jungen Forscher und des besonderen Engagements der Schule zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schülerinnen und Schüler erhielt das Aventinus-Gymnasium den Sonderpreis von Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co KG. Darüber und über die Nominierung zur „Bayerischen Forscherschule des Jahres 2026“ freut sich Schulleiter Dr. Ulrich Kanz: „Solche Erfolge brauchen engagierte und neugierige Schülerinnen und Schüler, sie brauchen räumliche und strukturelle Voraussetzungen und sie brauchen vor allem auch eine Lehrkraft, die sich voller Überzeugung für ihre Schülerinnen und Schüler einsetzt.“ Dies ist beim Aventinus-Gymnasium der Fall: Auch Lehrerin Monika Spiegel wurde von der „Jugend forscht“-Stiftung ausgezeichnet: Sie erhielt einen Sonderpreis für engagierte Talentförderung.  

Die Platzierungen des Wettbewerbs „Jugend forscht junior“ im Einzelnen: 

Jonas Pfersdorff (7c), Malte Gosda (8d) und Niklas Bönisch (7c): Kleiner Sonderpreis  

Henry Schweigert (6a) und Lukas Heim (7b): 3. Platz Physik 

Anna Heindl (8a) und Catharina Brehm (8a): 3. Platz Arbeitswelt  

Fabian Bücken (8b): 2. Platz Technik 

Anna Gaugler (8c) und Svenja Gosda (8c): 1. Platz Arbeitswelt und Regionalsiegerinnen 

Sarah Riedel (6c) und Sophie Reuter (6c): 1. Platz Arbeitswelt und Regionalsiegerinnen 

Die Platzierungen des Wettbewerbs „Jugend forscht“: 

Anna Maria Trieflinger (Q13): 1. Platz Biologie und Regionalsiegerin

Erfolgreiche Teilnehmende des AVG am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ mit Urkunden: Kenneth Maier, Fabian Bücken, Catharina Brehm, Niklas Bönisch, Svenja Gosda, Anna Gaugler 

Dr. Ulrich Kanz, Jonas Pfersdorff, Tobias Schmidbauer, Sophie Reuter, Sarah Riedel, Anna Heindl, Anna Trieflinger, Malte Gosda, Monika Spiegel (von links nach rechts) 

(Nicht anwesend Henry Schweigert, Lukas Heim und Nathan Badoumnalou) 

Erfolgreiche Teilnehmende des AVG am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Passau: Henry Schweigert, Anna Heindl, Catharina Brehm, Anna Trieflinger, Sarah Riedel, Sophie Reuter, Fabian Bücken, Svenja Gosda, Anna Gaugler, Tobias Schmidbauer, Lukas Heim, Malte Gosda, Niklas Bönisch, Jonas Pfersdorff , Kenneth Maier und Nathan Badoumnalou (von links nach rechts)